Wolff spielt mit Blut im Auge weiter

upday.com 6 godzin temu
Deutschland gewinnt das EM-Auftaktspiel gegen Österreich mit 30:27 (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Andreas Wolff hat Deutschlands Handball-Nationalmannschaft trotz einer schmerzhaften Augenverletzung zum Auftaktsieg bei der Europameisterschaft geführt. Der 34-jährige Torhüter von THW Kiel wurde beim 30:27 gegen Österreich in Herning von einem Ball ins offene Auge getroffen – spielte aber weiter und avancierte mit zwölf Paraden zum Matchwinner. Die Partie hatte zusätzliche Brisanz, nachdem Wolff die österreichische Spielweise zuvor scharf kritisiert hatte.

«Der Ball ist genau auf mein offenes Auge geflogen. Das ist nicht das Angenehmste», sagte Wolff nach dem Spiel. «Ich musste es behandeln lassen, weil es mit Blut vollgelaufen ist und ich nur einen schwarzen Fleck gesehen habe. Zum Glück konnte ich dank unserer medizinischen Abteilung weiterspielen. Jetzt sehe ich wieder klar.»

Kritik an österreichischer Spielweise

Wolff hatte vor dem Duell die österreichische Sieben-gegen-Sechs-Taktik als "unattraktiv" und von "Hässlichkeit" bezeichnet. Bei dieser Spielweise ersetzt eine Mannschaft ihren Torhüter durch einen siebten Feldspieler. Die deutlichen Worte sorgten für Wirbel – und brachten dem Keeper zahlreiche Reaktionen ein.

«Natürlich ist eingehend zu klären, dass die Wortwahl überspitzt war. Das war natürlich nicht zu einhundert Prozent ernst gemeint», relativierte Wolff. «Es gab natürlich die ein oder andere Instagram-Nachricht, die mich sehr erheitert hat. Bei dem genau das, was heute passiert ist, mir nicht gewünscht wurde.» An seiner grundsätzlichen Position hielt er dennoch fest: «Ich bin absolut kein Fan von dieser Spielweise und ich denke, insbesondere die erste Halbzeit hat mir recht gegeben.»

Pfiffe und Jubel

Die österreichischen Fans quittierten Wolffs Einwechslung mit Pfiffen. Die deutschen Anhänger hingegen feierten ihren Keeper lautstark – besonders nach einer gehaltenen Sieben-Meter-Wurfchance. Bundestrainer Alfred Gislason zeigte sich zufrieden: «Wenn man solche Aussagen macht, muss man liefern. Das hat er gemacht.»

Am Samstag um 20:30 Uhr steht das nächste Gruppenspiel gegen Serbien an.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału